Bürgerinitiative "Wohnqualität im Grünen"

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Unabhängige Bürgerinnen und Bürger Schenefelds haben im Frühjahr 2011 die Bürgerinitiative "Wohnqualität im Grünen" (BIWiG) gegründet.


Für alle, die unsere Anliegen unterstützen, wollen wir mit dieser Website
ein Forum schaffen, denn nur mit Ihrer Mithilfe werden wir erfolgreich sein.


Dies sind unsere Ziele und unser politisches Selbstverständnis:



Wir kämpfen für den Erhalt der Grünflächen
und der Landschaftsschutzgebiete in Schenefeld

  • Die Ratsversammlung der Stadt Schenefeld hatte im Januar 2012 beschlossen, einen neuen Flächennutzungsplan aufzustellen und in dem Zusammenhang eine große Zahl von Grünflächen als Bauland auszuweisen und sogar aus dem Landschaftsschutz herauszunehmen. Inzwischen ist der Beschluss zwar zurückgenommen worden, einige Parteien haben ihre grundsätzliche Ansicht zur Umwandlung dieser Flächen jedoch nicht geändert. Wir fordern deshalb nach wie vor, dass Schluss sein muss mit weiterer Flächenzerstörung und Zersiedelung.

  • Flächenfraß, Zersiedelung und Vernichtung von Naherholungsgebieten sind unverantwortlich: aus demographischen, ökonomischen, städtebaulichen und ökologischen Gründen.

  • Entsprechend fordert die Bundesregierung schon seit langem eine drastische Reduzierung des Flächenverbrauchs, denn in Deutschland werden viel zu viele Flächen verbaut: täglich mehr als 140 Fußballfelder.


Wir wollen ein modernes Schenefeld, dessen langfristiges Wohl nicht überholten Denkweisen und kurzsichtigen Interessen geopfert wird.

  • Die zukunftsfähigen Ziele der Stadtentwicklung Schenefelds sind auch ohne Inanspruchnahme weiterer Grünflächen realisierbar.

  • Kommunen, die in Zukunft ihre Einwohner halten wollen, müssen in die Wohnqualität ihres Ortes investieren. Wir fordern daher: Keine weitere Ausbreitung in die Fläche, sondern qualitative Entwicklung des Stadtkerns und der Infrastruktur der Stadt.

  • Der Erhalt der dörflichen Reststrukturen dient der Identitätsbildung und Lebensqualität in Schenefeld und ist sicherzustellen.


Schenefelds Stadtkern:
Einkaufszentrum und Schnellstraße


Wir fordern den Erhalt des regionalen Grünzugs zwischen Hamburg und Schenefeld.

  • Das Achsenkonzept von Fritz Schumacher, das über viele Jahrzehnte hinweg den Feldmarkenverbund in Hamburgs Westen gesichert hat, darf nicht durch die rücksichtslosen Bauvorhaben Schenefelds unwiderruflich zerstört werden.

  • Der Klimawandel erfordert den Erhalt regionaler Grünzüge zur Hitzemilderung und als Frischluftschleuse.



Wir verlangen Transparenz und echte Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen.

  • Bei allen wichtigen Maßnahmen sind die Gründe offenzulegen und die angestrebten Ziele nachvollziehbar darzustellen.

  • Parteien und Verwaltung dürfen sich nicht über massive Bürgerproteste oder Beschlüsse der Einwohnerversammlung hinwegsetzen.

  • Wir fordern, dass allen Planungen verlässliche Kostenschätzungen zugrunde gelegt werden.



"Bauflächen entstehen, auch wenn man sich nicht um sie kümmert!
Freiflächen verschwinden, wenn man sich nicht um sie kümmert."

Fritz Schumacher, 1932 (1909 - 1933 Stadtplaner und Oberbaudirektor in Hamburg)


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